Der Zarewitsch

Operette in drei Akten von Franz Lehár | Nordharzer Städtebundtheater

Die Frauenfeindlichkeit des Zarewitschs ist legendär und bereitet dem Hof von Petersburg schweren Kummer. Da die Verheiratung des Thronfolgers unmittelbar bevorsteht, beschließt der Großfürst, dem Zaghaften zur Vorbereitung auf die Ehe eine Geliebte zuzuführen. Verblüffenderweise findet der Zarewitsch mehr Gefallen an der Tänzerin Sonja, als es die Etikette gebietet. Das Paar flieht nach Neapel, wird dort aber rasch aufgespürt. Und der Großfürst insistiert, dass Sonja ihre Liebe zum Kronprinzen für das Wohl des Landes opfert.

Die Uraufführung fand 1927 im Deutschen Künstlertheater in Berlin statt. Die Operette gilt als eines von Franz Lehárs Spätwerken. Sowohl die Textbücher als auch die Musik sind deutlich dramatischer gestaltet als bei den früheren Tanzoperetten des Komponisten und zum Schluss gibt es kein Happy End – der tragische Held muss auf seine große Liebe verzichten.

Regie: Sabine Sterken
Musikalische Leitung: Florian Kießling / Kari Kropsu
Ausstattung: Britta Bremer
Besetzung: Max An, Runette Botha, Bénédicte Hilbert, Klaus-Uwe Rein, Tobias Amadeus Schöner sowie Orchester, Opernchor und Ballett des Nordharzer Städtebundtheaters

Foto: Ray Behringer